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Trotz Corona: Deutsche wollen starke Klimapolitik

21. Juli 2020
 
Trotz Corona und Konjunktureinbruch befürwortet die Mehrheit der Deutschen Investitionen in den Klimaschutz. 
 
In einer aktuellen Befragung im Auftrag des RWI-Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung sowie des ZEW Mannheim sprechen sich 63 Prozent der Befragten dafür aus, in der Coronakrise Wirtschafts- und Klimapolitik zu verknüpfen. Nur rund 28 Prozent der Haushalte geben hingegen an, dass die Wiederbelebung der Wirtschaft Priorität vor dem Klimaschutz hat.  
 
Die Hälfte der befragten Haushalte gibt an, dass öffentliche Investitionen nur getätigt werden sollten, wenn sie dazu beitragen, CO2-Emissionen zu reduzieren. Wenig Zuspruch gibt es dementsprechend für Kaufprämien für Verbrenner - diese befürwortet lediglich neun Prozent der Befragten. Eine Kaufprämie für Autos mit klimafreundlichem Antrieb unterstützen hingegen 34 Prozent der Befragten. Viel Zustimmung erfährt auch eine Senkung der Strompreise: 69 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus, beispielswese in Form einer niedrigeren EEG-Umlage. An der Befragung nahmen mehr als 6.000 Haushalte in Deutschland teil. Gefördert wurde sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
 
 
Quelle: energate