Neutral
vergleichen und
auf echten Ökostrom
setzen!

Rund 2.300 MW Solarzubau in der ersten Jahreshälfte

01. August 2020
 
Der Erholungskurs der Photovoltaik in Deutschland setzt sich fort. Im ersten Halbjahr 2020 gingen neue Anlagen mit 2.360 MW ans Netz. Knapp 1.900 MW dieser neu installierten Leistung bezog sich auf Anlagen mit Anspruch auf EEG-Vergütung, geht aus Angaben der Bundesnetzagentur hervor.
 
Der Statistik der Behörde zufolge lag der monatliche Solarzubau in der ersten Jahreshälfte damit konstant über der Marke von 350 MW. Für Juni weist die Statistik 437 MW neu installierte Leistung aus.
 
Gemessen an den ersten sechs Monaten 2019 bedeutet das ein Zuwachs an neu installierter Solarleistung um 20 Prozent. Darauf weist auch der Branchenverband BSW Solar hin. "Diese Zahlen sind ermutigend", sagte BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Die Streichung des sogenannten Solardeckels bei 52.000 MW, sei ein Treiber der Entwicklung gewesen, resümierte er. Die Bilanz dürfe jedoch nicht zum Anlass genommen werden, die Hände in den Schoß zu legen, fügte er an. "Jetzt müssen schnell weitere Marktbarrieren fallen", forderte Körnig weiter.
 
Optimismus in der Branche
Der Coronapandemie zum Trotz hellt sich Körnig zufolge auch der Geschäftsklima-Index der Branche deutlich auf. Dieser stieg im zweiten Quartal 2020 gegenüber Jahresanfang um 60 Punkte auf 128 Zähler und hat sich damit nahezu verdoppelt. So positiv blickte die Branche laut BSW seit 15 Jahren nicht mehr in die Zukunft.
 
 
Quelle: energate