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Perspektiven für die Windenergie: ok-power unterstützt Konzepte zum Weiterbetrieb von Altanlagen

 

Als das EEG im Jahr 2000 in Kraft trat, sicherte es unter anderem den Betreibern von Windenergieanlagen eine feste Vergütung für die nächsten beiden Jahrzehnte zu – auch für damals bereits bestehende Anlagen. Ende 2020 endet somit die Förderung für die ersten Windräder. Und da kommt einiges an Leistung zusammen: Bereits im ersten Jahr sind Anlagen mit einer Gesamtkapazität von rund 4.000 Megawatt betroffen, bis 2025 fallen etwa 16.000 Megawatt aus der EEG-Förderung. Das sind immerhin fast 30 Prozent der heute installierten Kapazität aus Onshore-Windkraft.

Es droht ein Rückgang der Windkapazitäten
Erschwerend kommt hinzu, dass seitens der Politik der weitere Wind-Ausbau derzeit massiv blockiert wird. Umso mehr sind deshalb Konzepte zur Weiternutzung der Altanlagen gefragt, um einem Rückgang der Windkapazitäten entgegenzuwirken. Hierbei gilt: Das Ende der Förderdauer bedeutet noch lange nicht, dass die Anlagen nicht mehr voll leistungsfähig sind. Neben Repowering bietet sich beispielsweise die direkte Vermarktung an Ökostromanbieter oder auch an Großunternehmen im Rahmen von PPA an.

ok-power trägt dieser Entwicklung Rechnung
Im Zuge der umfangreichen Überarbeitung der Zertifizierungskriterien im Jahr 2018 wurde dieser Aspekt berücksichtigt: Das Engagement der Ökostromanbieter zum Erhalt und Weiterbetrieb von Erneuerbare-Energien-Anlagen, die aus einer staatlichen Förderung herausgefallen sind und zukünftig nicht wirtschaftlich betrieben werden können, wird seitdem als zertifizierungswürdiger Beitrag zur Energiewende anerkannt.

Speziell auf das deutsche EEG bezogen, steht die genaue Ausgestaltung des Kriteriums noch aus. Dies wird erst unmittelbar am Ende der Förderdauer möglich sein, wenn sich der tatsächliche Förderbedarf auf Basis aktueller Marktpreise festlegen lässt. Für ausländische Anlagen, die bereits aus der Förderung gefallen sind, gelten folgende Kriterien: Der Anbieter verpflichtet sich, für mindestens 33 % der nach diesem Kriterium zertifizierten Menge Herkunftsnachweise von Windenergieanlagen zu beschaffen, deren Förderung ausgelaufen ist. Details zu den Kriterien finden Sie hier.