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Kohlestrom im dritten Quartal weiter rückläufig

17. Dezember 2019
 
Im dritten Quartal haben Kraftwerke in Deutschland 120 Mrd. kWh Strom erzeugt und ins Netz eingespeist. Das sind nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 12,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Grund sei insbesondere die sinkende Kohlestromerzeugung. 
 
Kohlekraftwerke speisten 34 kWh und damit 37 Prozent weniger als im Vorjahr in das Stromnetz ein. Begünstigt wird diese Entwicklung durch den gesetzlichen Einspeisevorrang für Strom aus erneuerbaren Energien. Bereits im ersten und zweiten Quartal war die eingespeiste Menge an Kohlestrom um 20 Prozent beziehungsweise 24 Prozent im Vergleich zu den Vorjahresquartalen zurückgegangen. Kohlestrom hatte im dritten Quartal damit noch einen Anteil von 28,4 Prozent an der deutschen Stromerzeugung.
 
Damit lag die Stromeinspeisung aus Windkraft und Fotovoltaik mit zusammen 36 Mrd. Kilowattstunden wie bereits im Vorquartal leicht über der eingespeisten Kohlestrom-Menge. Davon entfielen 17,8 Prozent auf die Windkraft, die Fotovoltaik lag bei 12,4 Prozent. Erdgas verzeichnete im dritten Quartal 2019 mit einem Plus von 31 Prozent den höchsten Zuwachs im Vorjahresvergleich. Mit 15,6 kWh erzeugtem Strom kommt der Energieträger auf einen Anteil von 13 Prozent. Das statistische Bundesamt begründet den Anstieg mit niedrigen Preisen und der Flexibilität der Anlagen durch kurze Anlaufzeiten.
 
 
 
Quelle: energate