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Anteil erneuerbarer Energien steigt langsam an

23. Januar 2020
 
Der Energieanteil aus erneuerbaren Quellen ist im Jahr 2018 leicht gewachsen. Der Anteil der Erneuerbaren am Energieverbrauch in der Europäischen Union liege bei 18 Prozent, teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat mit. 
 
Er steigt damit um 0,5 Prozentpunkt im Vergleich zum Vorjahr. Während Deutschland 1,5 Prozentpunkte von den national festgelegten Zielvorgaben (18 Prozent) entfernt sei, haben 12 der 28 EU-Mitgliedstaaten einen Teil ihrer Vorgaben erreicht, so das Statistikamt.
 
Ziel der EU ist es, bis zum Jahr 2020 einen Anteil von 20 Prozent erneuerbarer Energien zu erreichen. Davon ist sie zurzeit noch zwei Prozentpunkte entfernt. Bis 2030 soll der Anteil mindestens 32 Prozent erreichen. Dazu wurde für jeden EU-Mitgliedstaat ein eigener Zielwert festgelegt. Die nationalen Zielwerte für die Mitgliedstaaten berücksichtigen deren unterschiedliche Ausgangssituation, das Potenzial im Bereich erneuerbarer Energien und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Verglichen mit 2017 habe sich der Anteil erneuerbarer Energie am Energieverbrauch in 21 der 28 Mitgliedstaaten erhöht, hieß es weiter. Am höchsten war der Anteil mit mehr als der Hälfte (54,6 Prozent) in Schweden. Den größten Abstand zu den Zielwerten weisen die Niederlande (6,6 Prozentpunkte) und Frankreich (6,4 Prozentpunkte) auf.
 
 
Quelle: energate