Was ist Ökostrom?

Alles Ökostrom - alles o.k.?

Der Begriff „Ökostrom“ ist gesetzlich nicht geregelt. Jeder Anbieter kann daher sein Produkt “Ökostrom“ nennen, auch wenn hierdurch kein expliziter Beitrag zur Energiewende geleistet wird.

Folgende Kriterien helfen dabei, Ökostrom-Angebote zu finden, die der Umwelt Nutzen bringen:

  • Einen Umweltnutzen hat Ökostrom nur dann, wenn er  Strom aus Atom- oder Kohlekraft verdrängt. Der Kauf des Ökostroms sollte also dazu führen, dass erneuerbare Energien ausgebaut werden bzw. der Ausbau beschleunigt wird. Das Geld sollte dabei nur in Anlagen fließen, die ohne diese Förderung nicht gebaut werden könnten. 
  • Damit die Energiewende schnell und sicher gelingt, sind Maßnahmen zur Integration einer zunehmenden Einspeisung von Ökostrom erforderlich, sodass das Stromversorgungssystem bei steigendem Anteil erneuerbarer Energien stabil bleibt. Gute Ökostromprodukte fördern daher auch  Effizienzmaßnahmen sowie für die Energiewende notwendige Technologien wie z.B. Speicher oder Systeme zur Steuerung der Stromnachfrage. 
  • Der Ökostromtarif muss faire Tarifbedingungen haben.
  • Eine vom Ökostrom-Anbieter unabhängige Instanz überprüft und überwacht, ob diese Kriterien eingehalten werden.

ok-power setzt diese Kriterien mit drei verschiedenen Modellen um. Sie sind so konzipiert, dass sie einen etwa gleichwertigen Nutzen für die Umwelt bringen. Wenn Sie also ein Ökostrom-Produkt mit ok-power-Gütesiegel beziehen, können Sie sicher sein, dass davon die Umwelt profitiert. Trotzdem überprüfen die Experten von ok-power jedes Jahr aufs Neue, ob der Kriterienkatalog angepasst werden muss, um denselben Umwelteffekt zu erzielen - beispielsweise wegen Gesetzesänderungen oder aktuellen Marktentwicklungen. Wenn Sie wissen möchten, nach welchem Modell Ihr Ökostrom-Produkt zertifiziert ist, können Sie dies bei den zertifizierten Produkten nachsehen.

Druckversion