Klar.
Mit dem
ok-power-Siegel
Transparenz
schaffen.

Beitrag zur Energiewende immer inklusive

Um das ok-power-Gütesiegel zu erhalten, wird Ihr Ökostromprodukt in einem Zertifizierungsverfahren von unabhängigen Gutachtern überprüft. Dafür gibt es drei verschiedene Modelle. Hier sehen Sie die Zertifizierungsmodelle im Kurzporträt, im Kriterienkatalog finden Sie eine ausführliche Beschreibung.

Innovationsfördermodell

Der Ökostromanbieter verpflichtet sich, für jede an seine Kunden abgesetzte Kilowattstunde einen Förderbeitrag zwischen 0,2 und 0,5 Cent je gelieferte Kilowattstunde in einen unternehmensinternen „Innovationsfonds“ einzuzahlen. Die Förderbeiträge fließen in innovative Technologien und zukünftige Geschäftsmodelle. Diese müssen die Energiewende in besonderem Maße voranbringen und die Anforderungen des EnergieVision e.V. erfüllen.

Investition in Innovation

Im Fokus stehen Energieprojekte außerhalb des Bereichs der Stromerzeugung, die für die Energiewende erforderlich sind, bislang aber wegen mangelnder Marktreife bzw. Wirtschaftlichkeit noch nicht unter wettbewerblichen Bedingungen umgesetzt werden können. Maßnahmen zur Energieerzeugung sind im Innovationsfördermodell nur in Ausnahmefällen zulässig.

Im Innovationsfördermodell geförderte Maßnahmen tragen beispielsweise zur Energiewende bei, indem sie:

  • durch ein Plus an Energieeffizienz den Strombedarf reduzieren,
  • zur Flexibilisierung beitragen, d.h. Stromangebot und Stromnachfrage effizienter aufeinander abstimmen, etwa durch
    • innovative Stromspeicher-Technologien und Demand-Side-Management
    • intelligente Steuerung von Erzeugungsanlagen
    • Förderung des Ausbaus von Elektromobilität, sofern mit Ökostrom betrieben
  • durch Bildungsmaßnahmen gesellschaftliche und unternehmerische Akteure befähigen, selbst für die Energiewende aktiv zu werden.

Initiierungsmodell

Dieses Modell hat ok-power eingeführt, um einen beschleunigten Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zu erreichen.

Initiative für den Neubau sauberer Kraftwerke

  • Der Ökostromanbieter beliefert den Kunden mit Strom aus regenerativen Quellen wie Windkraft, Photovoltaik und Wasserkraft.
  • Darüber hinaus muss der Anbieter den Bau von neuen Erneuerbare Energien-Anlagen wie Solaranlagen, Windenergieanlagen u.ä. initiieren. Dafür darf er bestehende gesetzliche Förderung in Anspruch nehmen.
  • Er muss nachweisen, dass 50 Prozent der Strommenge, die an Neukunden abgesetzt worden ist, durch selbst initiierte Anlagen innerhalb von 5 Jahren regenerativ erzeugt und ins Stromnetz eingespeist wird.
  • Ist die „Neukundenregelung“ erfüllt, muss der Anbieter dafür sorgen, dass jährlich neue regenerative Anlagen initiiert werden, die eine Strommenge in Höhe von 4 Prozent des Stromverbrauchs der Bestandskunden erzeugen. Das führt dazu, dass die regenerativen Anlagen im Turnus von 25 Jahren erneuert und dem aktuellen Stand der Technik angepasst werden.

Händlermodell

Dieses Modell zielt darauf ab, Impulse für einen beschleunigten Ausbau von Erneuerbare Energien-Anlagen auf europäischer Ebene zu setzen.

Strom aus jungen Anlagen, ohne doppelte Förderung

  • Der Anbieter beliefert den Kunden mit Ökostrom, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen stammt. Dies belegt der Anbieter über entsprechende Herkunftsnachweise.
  • Um einen Anreiz zum Neubau von Ökostrom-Erzeugungsanlagen zu geben, muss mindestens ein Drittel des Stroms aus Anlagen kommen, die nicht älter sind als 6 Jahre.
  • Ein weiteres Drittel des Stroms muss aus Anlagen kommen, die nicht älter als 12 Jahre sind.
  • Die Anlagen beider Kategorien dürfen in der Regel nicht durch das EEG oder vergleichbare Mechanismen im Ausland förderfähig sein, um eine Förderung jenseits der staatlichen Förderinstrumente sicherzustellen.